Wir zeigen den Vorurteilen die rote Karte!

Rundum Wärmepumpe, Photovoltaik & Co. kursieren auch heutzutage viele Vorurteile, mit denen wir hier aufräumen. Entdecken Sie die Fakten hinter den Mythen!

Mythen zur Wärmepumpe

Mythos #1

»Wärmepumpe im Altbau? Geht nicht!«

 
Fakt ist:

Wärmepumpen gehen immer. Die Vorlauftemperaturen sollten für einen effizienten Betrieb aber nicht zu hoch sein. Die Empfehlung ist maximal 50°C für den Heizbetrieb. Sollte diese höher liegen, was durch einen Praxistest oder eine Berechnung überprüft werden muss, gibt es folgende Varianten: 

  • Der Austausch von einzelnen Heizkörpern, deren Heizflächen zu klein waren. Damit kann man über 80% der Gebäude “Fit für die Wärmepumpe” machen.

  • Eine energetische Sanierung, abgestimmt mit dem Energieberater auf die individuellen Anforderungen. 

  • Eine bivalente Lösung. Das kann in alten Gebäuden eine Alternative sein, ohne Heizkörper zu tauschen. Sprechen Sie dazu mit einem Energieberater.

Mythos #2

»Wärmepumpen funktionieren nur mit Fußbodenheizung«

 
Fakt ist:

Große Heizflächen sind hilfreich, um das Gebäude mit niedrigen Heizkreislauf-Temperaturen zu heizen. Die niedrige Heiz-Temperatur erhöht die Effizienz der Wärmepumpe. Aber: Das funktioniert auch mit modernen und zwischenzeitlich üblichen Heizkörpern wie zum Beispiel Niedertemperatur-Konvektoren.

Mythos #3

»Wärmepumpen sind laut und hässlich«

 
Fakt ist:

Hier gilt “Augen auf beim Kauf”. Über Geschmack lässt sich streiten - aber das Design wurde auch bei Wärmepumpen modernisiert. Das gilt auch für den Schallpegel bei Luft-Wasser-Wärmepumpen.  Alte Geräte haben schon mal 70 dB(A), aber leise, moderne Geräte haben unter 50 (dB(A). Es gibt auch Geräte im Pegelbereich eines Computers: unter 40 dB(A). Der Unterschied ist enorm: Alt-Geräte sind (waren) damit so laut wie 100 parallel laufende Neugeräte. Noch leiser sind Sole-Wärmepumpen.
Mehr Infos hier

Mythos #4

»Wärmepumpen sind nur für EFH geeignet.«

 
Fakt ist:

Wärmepumpen gehen immer. Sie können in einer Vielzahl von Gebäudetypen eingesetzt werden, darunter Mehrfamilienhäuser, Gewerbegebäude und auch Industrieanlagen, die für Heiz- und Kühlanwendungen bis zu hundertfach mehr Heizleistung als Wohnhäuser benötigen. Wie bei EFH gilt auch hier bei Anwendungen in der Gebäudeheizung, dass vorab die Vorlauftemperatur festgestellt wird, man ggf. Maßnahmen ergreift, diese zu senken und die Wärmepumpe entsprechend der Heizlast richtig dimensioniert wird.

Mythen zur Photovoltaikanlage

Mythos #1

»Photovoltaik-Anlagen sind nicht für alle Dachformen geeignet.«

 
Fakt ist:

Da die heutigen PV-Paneele nur einen Bruchteil von früher kosten, werden diese in alle Himmelsrichtungen verlegt. Testen SIE Ihr Dach online hier - und legen Sie mit Maus-Klicks selber Module auf Ihr Dach:  www.solare-stadt.de/bayerischer-untermain/

Das Online-Tool berechnet für Ihr Dach den Ertrag und die groben Invest-Kosten.
Neue Trends sind: 

  1. Kleinere Paneele für verwinkelte Dächer - um die Verteilung geschickter machen zu können (Handelsname z.B. Installer-Serie);

  2. Störende Lüftungsrohre werden mit zulässigen Bauteilen von Paneelen überbaut;

  3. Fassaden-Paneele - insbesondere in Verbindung mit einer Fassadensanierung;

  4. Große, “übersteuerte Balkonkraftwerke” mit einem Batteriespeicher als Einspeisepuffer. 

Mythos #2

»Photovoltaik-Anlagen sind nicht nachhaltig - und werden zu Sondermüll.«

 
Fakt ist:

Die Produktions-, Transport- und Installationsenergie entspricht dem Solarertrag von nur einem Jahr Betrieb in deutschen Gefilden. Dagegen stehen bis zu 30 Jahre Modul-Leistungsgarantie. Problematische PV-Paneele waren sehr selten und sind kaum mehr erhältlich. Einzelne, defekte Paneele können in einem Spezial-Container an Recycling-Höfen abgegeben werden (kein Sondermüll!), größere Mengen werden sogar kostenlos abgeholt. Für funktionierende Module gibt es einen funktionierenden Zweitmarkt. Die ältesten Schulanlagen in der Stadt Aschaffenburg stammen von 1994 - und laufen noch nach 30 Jahren.

Mythos #3

»Wenn die Sonne scheint, ist zukünftig der Solarstrom nichts mehr wert«

 
Fakt ist:

Wer jetzt eine PV-Anlage baut, bekommt noch für 20 Jahre eine garantierte Einspeisevergütung. Da die Preise für Batteriespeicher gerade im Jahr 2024 dramatisch gefallen sind und die Regeltechnik selbst von kleinen “Hybrid-Wechselrichtern” kaum mehr Wünsche offen lässt, kann man heute eine Unabhängigkeit von Strompreisschwankungen für einen kleinen Preis bekommen. In diesem Zuge wurden im Jahr 2024 eine unerwartete Mengen an Großspeicher in die deutschen Übertragungsnetze installiert. Das deutsche Stromnetz gehört schon längst zu den stabilsten weltweit und wird mit dieser Technik weiter stabilisiert. Das könnte auch weitere Kostensenkungen ermöglichen. Der europaweit größte Atomkonzern (EDF) hatte dagegen im Jahr 2024 über 50 Milliarden Euro Schulden und zunehmend Schwierigkeiten mit seinen Stromtarifen.

Mythen zur Beratung

Mythos #1

»Der Experte wird mir auch nichts Neues sagen!«

 
Fakt ist:

Die Debatte ums Heizen wird oft von Halbwahrheiten, Panikmache und Unsicherheiten geprägt. Nutzen Sie deshalb das Angebot, direkt mit einem unabhängigen Fachmann zu sprechen. Eine Beratung durch den Experten hilft Ihnen zudem, die aktuellen Fördermöglichkeiten und neue gesetzliche Anforderungen zu verstehen, wodurch Sie bei einer Sanierung viel Geld sparen können.  

Mythos #2

»Eine Beratung lohnt sich nur, wenn man Sanieren möchte.«

 
Fakt ist:

Sie erhalten einen umfassenden Überblick über die Energieeffizienz Ihres Gebäudes und können Einsparpotenziale erkennen, auch ohne größere Umbauten. Selbst wenn eine Sanierung erst in der Zukunft ansteht, hilft die Beratung, frühzeitig fundierte Entscheidungen zu treffen und Kosten zu planen. Oft können auch schon kleinere Maßnahmen wie der Austausch von Thermostaten, die Optimierung der Heizungsregelung oder der Einsatz von LED-Leuchtmitteln spürbare Einsparungen bringen.

Mythos #3

»Eine Energieberatung ist teuer!«

 
Fakt ist:

Der Verbraucherservice Bayern bietet eine unabhängige und kostenlose Erstberatung in allen Beratungsstellen, per Telefon oder online an. Eine vor Ort Beratung zu Hause kostet über den Verbraucherservice lediglich 40€. Die Einstiegsberatung bietet die perfekte Entscheidungsgrundlage, ob Sie tiefer in Ihr persönliches Sanierungsprojekt einsteigen möchten und Sie starten bestens vorbereitet ins Gespräch mit Ihrem ausgewählten Handwerksbetrieb.

Mythen zur Finanzierung

Mythos #1

»Die Sparkasse bietet nur eigene Kredite an«

 
Fakt ist:

Bei der Wahl der bestmöglichen Finanzierung sind viele Bausteine zu berücksichtigen. In Abhängigkeit Ihrer Ziele und Wünsche wählen wir aus einem umfangreichen Produktangebot die für Sie beste Lösung aus. Neben unseren eigenen Finanzierungsangeboten prüfen wir auch die Möglichkeit einer (Teil-)Finanzierung über staatliche Förderungen (z.B. KfW-Kredite) und/oder Verbundpartnerlösungen (z.B. LBS).

Sollten wir tatsächlich nicht das passende Angebot für Sie finden, beziehen wir sogar Angebote „fremder Banken“ mit ein.

Mythos #2

»Eine Wärmepumpe oder PV-Anlage ist mir zu teuer.«

 
Fakt ist:

Mit aktuellen Zuschüssen bis zu 21.000 € für eine Wärmepumpe bzw. 19% Mehrwertsteuer-Erlass bei PV-Anlagen sowie attraktiven Kreditprogrammen, wie dem KfW Ergänzungskredit ab 0,01 % p.a. und niedrigeren Energiekosten durch die eigene Stromproduktion wird die Technik für fast jeden leistbar und spart viel Geld.

Mythos #3

»Kreditanträge sind kompliziert und bürokratisch«

 
Fakt ist:

Selbstverständlich sind bei einem Finanzierungsantrag gewisse Angaben und Unterlagen erforderlich. Der Umfang hängt i.d.R. von der Kreditart und Ihrem Sanierungsvorhaben ab.
Beispiele:

  • Mit dem Sparkassen Klimakredit erhalten Sie einen Kreditbetrag bis 50.000 Euro sofort am Tag Ihrer Entscheidung unbürokratisch ausgezahlt* - keine Grundschuld-Absicherung; Vorlage Kostenvoranschlag reicht aus

  • Bei KfW-Krediten ist der Prozess von der Kreditzusage bis zur Auszahlung i.d.R. komplexer. Die Sparkasse begleitet Sie hierzu gerne und gestaltet die Beantragung so einfach wie möglich für Sie.

*Bonität vorausgesetzt. Abschluss nur für Immobilieneigentümerinnen und Immobilieneigentümer

Mythos #4

»Ohne Eigenkapital bekomme ich kein Kredit«

 
Fakt ist:

Bei kleineren Sanierungen z.B. bis 50.000€ ist es üblich, die Gesamtkosten zu finanzieren. Es gibt zahlreiche Faktoren, die bei der Kreditentscheidung eine Rolle spielen. Wichtig ist insbesondere die Betrachtung der langfristigen Tragbarkeit der Kreditrate.

Je höher Ihr Eigenkapital, desto niedriger ist der erforderliche Kreditbetrag und desto geringer fallen die monatlichen Raten aus. Deshalb wird vor allem bei größeren Finanzierungen z.B. Generalsanierung oder Immobilienerwerb empfohlen, mindestens 20% der Gesamtkosten durch Eigenkapital abzudecken. 

Mythos #5

»Ohne Sicherheit bekomme ich keinen Kredit«

 
Fakt ist:

Kleinere Finanzierungsbeträge z.B. bis 50.000€ gewährt die Sparkasse i.d.R. sehr unbürokratisch, d.h. ohne Sicherheiten.
Bei größeren Finanzierungen z.B Generalsanierung oder Immobilienerwerb ist eine Grundschuld-Absicherung im Grundbuch des Hauses üblich, d.h. Ihre Immobilie dient als Sicherheit. Praktisch ist, dass bereits bestehende freie Grundschulden aus der Vergangenheit bei neuen Krediten wiederverwendet werden können.

Mythos #6

»Rentner bekommen keinen Kredit mehr«

 
Fakt ist:

Es gibt kein gesetzlich vorgeschriebenes Höchstalter bei der Kreditaufnahme. Entscheidend ist die Tragbarkeit der Kreditrate. Durch Kombination von Ratenhöhe und ggf. Eigenkapital und weiteren Alternativen finden wir in nahezu allen Fällen eine gute Lösung.

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